BGH: Verschattung eines Grundstücks durch Bäume des Nachbarn

Info vom 29.Jul 2015 in Nachbarrecht

Der Bundesgerichtshof hat sich heute mit der Frage befasst, ob ein Grundstückseigentümer von seinem Nachbarn die Beseitigung von Bäumen wegen der von ihnen verursachten Verschattung verlangen kann.

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AG München: Die Laubrente

Info vom 16.Okt 2013 in Nachbarrecht

Grundsätzlich kann ein Grundstücksbesitzer von seinem Nachbarn einen angemessenen Ausgleich in Geld verlangen, wenn von dessen Grundstück störende Einwirkungen ausgehen, die über das zumutbare Maß hinaus beeinträchtigen. Laub vom Nachbarn ist allerdings dann hinzunehmen, wenn die Bepflanzung mit Laubbäumen dem Charakter der Gegend entspricht.

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OLG Karlsruhe: Wärmedämmung einer Grenzwand über die Grenze hinaus muss vom Nachbarn nicht hingenommen werden…

Info vom 04.Jan 2010 in Nachbarrecht

Die Parteien sind Nachbarn. Das Haus des Beklagten B. ist bis an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn und Kläger A. gebaut. Auf A.s Grundstück führt seine ca. 4,50 bis 5,00 m breite Grundstückseinfahrt an der Grenze entlang.

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LG Coburg: Wohnrecht „bricht“ Eigentum…

Info vom 18.Sep 2009 in Nachbarrecht

Zur Reichweite eines dinglichen Wohnrechts – insbesondere: Das Recht des Berechtigten, Besuch zu empfangen
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LG Coburg zu den Voraussetzungen eines Notwegerechts…

Info vom 28.Sep 2008 in Allgemein

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis unter Nachbarn ein sehr besonderes und sensibles ist. Sind sie sich nicht mehr grün, wird regelrecht nach einem Anlass zum Streiten gesucht. Dann fällt dem einen Anwohner plötzlich ein, nur über den Besitz seines Gegenübers zu seinem eigenen Grund und Boden gelangen zu können – was der Nachbar selbstverständlich zu dulden habe. Dabei sind aber die Hürden für ein sogenanntes Notwegerecht sehr hoch.

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LG Coburg zur Frage, wann ein Grundstückseigentümer von einem Nachbarn die Beseitigung einer Hecke und eines Zauns fordern kann…

Info vom 09.Mai 2008 in Nachbarrecht

Grenzüberschreitungen sind seit Menschengedenken Anlass von (bisweilen verheerenden) Konflikten. Das ist heutzutage nicht anders. Lediglich die Methoden zur Streitbewältigung haben sich gewandelt: Es gilt grundsätzlich nicht mehr das Faust-, sondern das Richterrecht – zumindest in zivilisierten Gegenden. Übertreibt es beispielsweise ein Grundstücksbesitzer bei der Einzäunung seiner Liegenschaft und stößt damit in das Revier des Nachbarn vor, muss er die auf fremdem Boden liegende Einfriedung auf richterliche Anordnung gegebenenfalls wieder entfernen.

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LG Coburg zu den Folgen, wenn die vom Nachbargrundstück herüberragenden Zweige unsachgemäß abgeschnitten werden…

Info vom 23.Dez 2006 in Allgemein

Überschreitet das Grünzeug aus Nachbars Garten des Michels heilige Grundstücksgrenze, sieht er leicht rot. Und werden die grenzübertretenden Äste und Sprossen nicht sofort entfernt, ist es auch schnell aus mit der empfindlichen und oft trügerischen Nachbarschaftsidylle. Dann greift der verärgerte Grundstückseigentümer gerne selbst zur Schere und entfernt den störenden Überwuchs. Dagegen ist auch meistens nichts einzuwenden. Freilich sollte der unfreiwillige Scherenmeister die Kunst des Baumbeschnitts beherrschen. Misslingt ihm nämlich das Stutzen der fremden Gehölze, macht er sich unter Umständen schadensersatzpflichtig.

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